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Chronik

Der Jugendschitag Steeg wird seit dem Jahre 1934 im so genannten Luxn-Feld in Steeg abgehalten. Zur damaligen Zeit wurde ein Vierkampf in den Disziplinen Abfahrt, Sprung, Lang- und Hindernislauf durchgeführt, bei dem acht Sportler um die Medaillenränge kämpften. Die Preise wurden von den Teilnehmern selbst mitgebracht, was zu einer amüsanten Episode führte.

Ein teilnehmender Sportler brachte ein kaputtes Spielzeugauto als Best zum Wettrennen mit. Zur damaligen Zeit war dies zwar eine Attraktion, angesichts der Tatsache, dass das Spielzeug aber in einem desolaten Zustand war, musste sich der Teilnehmer auf Grund seiner Platzierung den Preis wieder selbst nach Hause nehmen.

Der Krieg machte eine kurze Unterbrechung der Veranstaltung unumgänglich.
Bei der erstmaligen Abhaltung der Veranstaltung nach dem Krieg im Jahre 1948 konnte aber trotzdem eine Rekordbeteiligung von 50 Teilnehmern (mit Unterstützung von "auswärtigen Legionären" aus Hallstatt) erzielt werden.

Das Schirennen wurde anfangs in zwei Durchgängen entschieden; dies war jedoch nicht mehr lange möglich, da die Anzahl der teilnehmenden Wettläufer von Jahr zu Jahr stieg. Den Höhepunkt stellten 428 Kinder im Jahre 1979 dar. In diesem Jahr musste man bei den letzten Läufern mit der um diese Jahreszeit bereits früh eintretenden Dunkelheit kämpfen.

Die Präparierung der Piste erfolgte zum Großteil durch die teilnehmenden Kinder selbst. Bereits in der Vorwoche herrschte reges Treiben auf der Rennstrecke. Da und dort wurde bei so manchem Trainingslauf die Ideallinie für den kommenden Samstag ausgetüftelt, damit man für das Rennen gewappnet war. Heute bedient man sich auch bei diesem Rennen der fortgeschrittenen Technik. Pistenbully, Radlader und andere technische Hilfsmittel tragen einen Großteil zur reibungslosen Abhaltung der Veranstaltung bei. Trotzdem kann man nicht auf die unzählig geleisteten Stunden der freiwillig arbeitenden Helfer des Jugendschitags verzichten.

Die Preise, die bei diesem Rennen an die Kinder abgegeben werden, können durch Haussammlungen in den teilnehmenden Ortschaften von Bad Goisern mitfinanziert werden. Der Reinerlös daraus kommt ausschließlich wieder den Kindern zu Gute.

Ein großer Vorteil dieser Veranstaltung liegt auch darin, dass oftmals die Eltern und Großeltern der Kinder in ihrer Jugend Starter beim Kinderschitag waren und daher eine gewisse Bindung zu dieser Veranstaltung besteht. Wohl auch aus diesem Grund konnten 2004 wieder 282 Kinder um die äußerst begehrten Medaillen, Pokale und Sachpreise um die Wette fahren!

A-4822 Bad Goisern --- jugendschitag@auf.co.at